Die Gesprächsoase einmal nicht vor Ort, sondern unterwegs – „zum Himmel“

ki_IV_2014_1Unser Oasenausflug führte uns heuer nach Salzburg zum „Offenen Himmel“. Als unsere Leiterin Angelika ihre Schäflein, wir waren insgesamt unser neun, beisammen hatte, bestiegen wir den Zug und kamen vor der Zeit beim „Offenen Himmel“ an, sodass er noch gar nicht offen war. Wir hatten so Zeit, uns die schöne Franziskanerkirche anzusehen, was ein zusätzlicher Gewinn war. Jetzt wirklich pünktlich zur vereinbarten Zeit um 10 Uhr öffnete sich der Himmel für uns. Gabi und eine ehrenamtliche Mitarbeiterin erzählten uns sehr lebhaft und anschaulich, was so die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind.

Insgesamt geht es mehr um Events, die auf die Kirche aufmerksam machen sollen, von ungewohnten Seiten, wobei sie hierfür sehr notwendig  ihre ehren amtlichen Mitarbeiter/innen brauchen, da diese Events irgendwo in der Stadt durchgeführt werden. Außerdem ist es so, dass niemand ausgegrenzt wird, also sind viele der Unterstandslosen zu Gast und kommen auf eine Schale Kaffee  oder Tee und um sich aufzuwärmen. Sie bleiben nicht lang, da sonst ihr Platz in der Straße schon wieder anderweitig besetzt ist. Das ist eine  Herausforderung für das ganze Team, denn es kommen natürlich auch Leute, die ein Gespräch brauchen in einem diskreten Rahmen. Bezüglich der Räumlichkeiten sind sie sehr beschränkt, versuchen aber das Beste herauszuholen für die Menschen, die kommen.

ki_IV_2014_3Danach hatten wir ein gutes Mittagesen in einem angenehmen Lokal und gut gestärkt gingen wir zu einer Führung ins Domquartier, wo uns eine junge Dame durch die schönen Räume führte und die Kunstgegenstände und Gemälde erklärte. Man könnte dort lange verweilen, um einzelnes besser auszukosten. Um 17 Uhr bestiegen wir wieder den Zug nach Hause, und die Zeit verging wie im Flug – auch auf Schienen – ,und dankbar und um schöne Erfahrungen bereichert landeten wir wieder zuhause.

Sr. Christine Koretic (Kirche Informiert, 15. Jg., IV/2014)

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