Netzwerktreffen „Citypastoral in Österreich“ in Innsbruck

Am 9. März um 14 Uhr wurde es sehr lebhaft in der Maximilianstraße 8. Laufend kamen Mitglieder des Netzwerkes Citypastoral  aus allen Richtungen Österreichs. Nach der Begrüßung durch Sr. Irma Maria  Kuenzer begann der Austausch der einzelnen Einrichtungen der Citypastoral Österreich. Unter diesem Namen sind alle Gesprächseinrichtungen und offenen Treffpunkte in Österreichs Hauptstädten zusammengefasst. Sowohl die Namen der Einrichtungen („Offener Himmel“, „Kircheneck“, „Brunnen“, „Gesprächsoase“, …) als auch die TeilnehmerInnen, von der geistlichen Schwester bis zum Studenten, vom Priester bis zur Psychotherapeutin lassen schon ein weites Spielfeld erahnen.  Unglaublich, was an Aktivitäten zugunsten der Menschen, die Rat, Hilfe, ein liebevolles Ohr brauchen, auf die Füße gestellt wird. So zeigte der interessante Austausch unter allen die Vielfalt und Kreativität dieser Art von Kirche, in Räumen mitten in der Stadt, mitten unter den Menschen.

Der Leiter vom „Brunnen“, Mag. Gebhard Ringler, informierte über die Planung, Entstehung und Entwicklung des Netzwerkes mit den bisherigen Treffen in Wien, Salzburg und Budapest. Daraufhin wurden die Räume der Gesprächsoase  im Haus der Redemptoristen vorgestellt. Die TeilnehmerInnen fuhren dann zum „Brunnen“ ins DEZ, wo über dessen  Entstehung informiert und dessen Räume besichtigt wurden. Dabei konnten, so wie vorher in der Gesprächsoase, den anwesenden MitarbeiterInnen Fragen gestellt werden.

Abends lud die Diözese alle TeilnehmerInnen zum gemeinsamen Abendessen unter dem „Vorsitz“ von Seelsorgeamtsleiterin Mag. Elisabeth Rathgeb und dem evang. Pfarrer Klaus Niederwimmer ein. Beide ergänzten mit einer spirituell gewürzten Ansprache das Beisammensein, so dass wir gut genährt an Leib und Seele und in einem geschwisterlichen Miteinander diesen Tag harmonisch beschließen konnten.

Am nächsten Tag zeigte die Beschäftigung mit dem Thema „Macht und Ohnmacht“ durch Dr. Gottfried Ugolini, welche Bedeutung diese beiden Größen in Beziehungen haben, und wie man damit umgehen kann.  Die humorvolle, interessante und umfassende Präsentation des Referenten im Haus Marillac war beeindruckend. So wurde sogar ein unerwartet klingendes Handy zum amüsierenden Beispiel für Macht und Ohnmacht in manchen Lebenssituationen.

Beschenkt durch guten Austausch, durch interessante Fortbildung für ihre Arbeit machten sich die TeilnehmerInnen begleitet vom Reisesegen auf den Rückweg.

Brigitte Blassnig, Sr. Christine Koretic, P. Josef Nagiller,  Marianne Weißmann, Sonja Klingenschmid