Über uns

Logo

Gesprächszentrum in der Innsbrucker City
Gespräch | Information | Beratung | Beichte
Maximilianstraße 8 – links neben der Herz-Jesu-Kirche
Montag bis Freitag: 15 – 18 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 9 – 12 Uhr
An Feiertagen und im August ist die Gesprächsoase geschlossen.

Die Ideelange_nacht_03
Es gibt immer wieder Anlässe und Lebenssituationen, in denen Menschen nach Orientierung suchen und sich ein Gespräch mit einem glaubenden Menschen – einen Seelsorger oder einer Seelsorgerin – wünschen. Oft erscheint dann die Schwelle für einen Kontakt zu hoch, oder es fehlt die Gelegenheit einen solchen Menschen – ohne große Voranmeldung – zu treffen.
Gerade auch in Innsbruck erleben wir das starke und wachsende Bedürfnis von Menschen nach einer Gesprächsgelegenheit und nach Orientierung durch religiös verankerte Menschen (Seelsorger und Seelsorgerinnen) und den Wunsch nach geistlichen Gesprächen und religiöser Begleitung. Auf dem Hintergrund dieser zeitgenössischen „Not“ und im Kontext der psychosozialen Einrichtungen in der Stadt Innsbruck bietet die katholische Kirche eine zentrale seelsorgliche Beratungsstelle in der City an.
Kurzfristig, kostenfrei und vertraulich können hier fähige und verschwiegene GesprächspartnerInnen gefunden werden.
Die Seelsorger und Seelsorgerinnen vermitteln, dass Menschen für Menschen Zeit haben und „Kirche“ erreichbar ist. Der Heilungsauftrag der Kirche soll auf diese Weise für die Ratsuchenden konkret erfahrbar werden.
Neben diesen vorrangigem Auftrag soll die Gesprächsoase auch ein Ort für Informationen zu geistlichen und kirchlichen Berufen sein (Ausbildungsmöglichkeiten, versch. Berufsbilder, versch. Ordensgemeinschaften u. a. kirchl. Einrichtungen; Vermittlung von Kontakten: „Missionar auf Zeit“; Vermittlung von geistlichen Begleitern, …; vgl. ähnliche Einrichtungen in Wien: IZ, Linz: IZO, Salzburg).

Ab Herbst 2002 kann mit den SeelsorgerInnen der Gesprächsoase auch über E-Mail ein Gespräch gesucht werden: www.gespraechsoase.at

Die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen fühlt sich – in ihrem Auftrag durch den Ordensgründer Alfons von Liguori und den Hl. Klemens M. Hofbauer und durch die Tradition ihres seelsorglichen Einsatzes – der Gesprächsseelsorge im besonderen verbunden und verpflichtet.

Der Ortoasefront
Redemptoristenkolleg in der Maximilianstrasse 8. Auf dem Weg zur Klinik kommen viele Menschen hier vorbei. Die anschließende Herz-Jesu-Kirche trägt zu einem vertrauensvollen Umfeld bei. In der Umgebung befinden sich eine Reihe von Beratungseinrichtungen. Der Ort ist durch die Strassenbahnlinie 1 leicht zu erreichen. Der Weg vom Hauptbahnhof zum Gesprächszentrum beträgt ungefähr 10 Minuten.
Es gibt einen Empfangsbereich und zwei Räume zu ungestörtem Gespräch.

Der Nameraum2
Gesprächsoase
Untertitel: Gespräch – Aussprache – Information – Beichte

Biblischer Bezug
Die Begegnung Jesu mit der Frau am Brunnen: Joh 4,1-30. 39-42
Die Zielgruppe
Das Gesprächsangebot ist offen für alle, die Information, Rat und Orientierung, Glaubensgespräche suchen, unabhängig von Alter, Nationalität und Religionszugehörigkeit.

Das Angebotlange_nacht_02
Mit uns kann man reden …
Ein Gespräch kann direkt in der Gesprächsoase – oder aber telefonisch – vereinbart werden.
Es kann bis zu einer Stunde dauern. Der Inhalt des Gesprächs ist nicht eingeschränkt.
Anlass kann etwa eine Informationsfrage, ein Problem im privaten Umfeld, das Bedürfnis nach Aussprache oder eine Mitteilung sein, die Besprechung von Glaubensfragen, die Vereinbarung einer Beratung oder der Wunsch nach Versöhnung mit Gott im Sakrament der Buße.
In der Gesprächsoase werden auch Informationen über geistliche Begleitung gegeben und geeignete Begleiter vermittelt.
Informationen zu geistlichen und kirchlichen Berufen werden angeboten.
Bei langfristigen Beratungswünschen wird auf die entsprechenden Einrichtungen hingewiesen.
Informationen zum psychosozialen und kirchlichen Bereich sowie zu anderen Fachberatungen (Caritas, …) werden gegeben.
Folgende Angebote werden nicht gemacht: telefonische oder briefliche Beratung, finanzielle Hilfen, Hausbesuche, Erreichbarkeit rund um die Uhr.

Über die Internet-Homepage können Informationen abgerufen bzw. vermittelt werden.

Die seelsorgliche Beratunglange_nacht_05
Seelsorgliche Beratung versteht sich als eine Fachberatung auf dem Hintergrund des christlichen Glaubens und der Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi. Im Mittelpunkt der Beratungsarbeit steht der Mensch als freie Person. Seelsorgliche Beratung ist geprägt durch eine gläubige Gelassenheit, die den Ratsuchenden seine eigenen Möglichkeiten und Kräfte erkennen lässt und ihm hilft, seinen Weg zu finden, auch in seiner Glaubensentscheidung.

Vernetzung und Zusammenarbeit
Die Gesprächoase ist über den Arbeitskreis Citypastoral in die Stadtpastoral (Stadtpastoralrat) eingebunden und arbeitet zusammen mit den Pfarrern, Ordensgemeinschaften, der Klinikseelsorge und anderen Beratungsstellen, sowie der Diözesanstelle für Berufungspastoral und dem Canisiuswerk.

Die SeelsorgerInnengruppe1
Die Gesprächsoase wird in der Startphase durch den Leiter – und durch Unterstützung durch die angestellten Fachkräfte (u.a. auch für administrative Arbeiten) – geführt. Mit ihnen arbeiten SeelsorgerInnen unentgeltlich je nach ihren zeitlichen Möglichkeiten (wenigsten einmal im Monat 1- 2 Halbtage).
Während der Öffnungszeiten sind immer mind. zwei Gesprächspartner für den Empfang und die Beratung anwesend (davon – so weit möglich – immer auch ein Priester).
Es gibt kein Vorzimmer, sondern im Empfang sind die SeelsorgerInnen direkt anzutreffen.
Die fachliche Kompetenz der SeelsorgerInnen ist ihre reflektierte Lebens- und Glaubensgeschichte und eine beraterische Qualifikation. Darunter versteht sich eine anerkannte (pastoral-) psychologische Beraterausbildung und/oder Erfahrungen in der konkreten Gesprächs- und Beratungsarbeit.
Die MitarbeiterInnen nehmen an einer regelmässigen fachbezogenen Supervision teil. Fortbildung findet im „Oasengespräch“ statt. „Oasengespräch“ heisst das Treffen der MitarbeiterInnen einmal im Quartal. Es dient der Fortbildung im Team und ist Form für Absprachen und Vereinbarungen, Konzeptüberprüfungen und Perspektikvenentwicklung.
Die MitarbeiterInnen der Gesprächsoase geben eine schriftliche Verschwiegenheitserklärung ab.

Einsatz der SeelsorgerInen
In der Gesprächsoase sind zu den Öffnungszeiten immer zwei SeelsorgerInnen im Dienst, möglichst ein Mann und eine Frau; ein Priester sollte – nach Möglichkeit – immer zur Verfügung sein.
Wer Dienst hat, regelt alle Erfordernisse am Empfang selbständig, informiert über das Gesprächsangebot, führt kurze Gespräche zur Erwartungsabklärung und vereinbart Termine zur Beratung. Jede/r SeelsorgerIn führt die Gespräche eigenverantwortlich. Bei Mehrfachkontakten bleibt der Ratsuchende in der Regel beim gleichen Seelsorger.

Finanzen
Hauptbeitrag: Redemptoristenkolleg Innsbruck; Beiträge der Ordensgemeinschaften Tirols, Beitrag des Stadtpastoralrates Innsbruck, Spenden, Aktionen, Flohmärkte. Für einzelne Projekte bzw. Investitionen werden Subventionen angesucht und gegeben (Diözese Innsbruck, Wiener Provinz der Redemptoristen, …)

Auszug aus dem Konzept der Gesprächsoase:
Stand: April 2003