Mit uns können Sie reden ...

... über's Leben mit Höhen und Tiefen

... über die Fragen nach den Ängsten und Grenzen und Hoffnungen

... über die Fragen nach Gott und dem Glauben

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Aktuelles

Bevor er da ist

Wenn du auf Gott wartest
bist du
wie die Stille vor einem Lied.

Wenn du auf Gott wartest
bist du
wie die Nacht vor Sonnenaufgang.

Wenn du auf Gott wartest
hast du schon
sein Lächeln in den Augen Hier bitte weiterlesen »

 

Ein Engel zur Seite!

In den Zeiten des frühen Dunkelwerdens, das schon im September spürbar wird, und im Oktober, aber noch mehr im November sich verdichtet, lieben es die Menschen, näher zusammen zu rücken. Die Dunkelheit verkörpert für die meisten Menschen Ungewisses , nicht Greifbares, mitunter Unheimliches. Man neigt eher zu Einsamkeitsgefühlen und auch gern zur Ängstlichkeit.

Gerade in diesen Monaten spielen die Engel eine große Rolle. Schon der September wird im Volksmund „Schutzengelmonat“ genannt. Die Kirche hat dem auch Rechnung getragen, indem sie bei der letzten Kalenderreform die Verehrung der drei höchsten Engel gemeinsam in einem Fest am 29. September, dem alten Michaelstag,zusammengefasst hat. Hier bitte weiterlesen »

 

Die Nachbarin

Allein steht der alte Mann am Fenster und schaut in den trüben Dezembernachmittag. Seit seine Frau tot ist, weiß er nichts mehr anzufangen. Kinder und Enkel waren ihnen keine beschert. Riesengroß steht die Einsamkeit mit ihm im Zimmer. Aber fremde Leute mag er nicht.

Draußen hat es ganz leise und fein zu schneien begonnen. Auf der Straße hasten die Menschen mit Paketen beladen heimwärts. Im Gewühl erkennt er die immer nervöse und gehetzte Nachbarin, die sich nicht einmal zu einem Gruß Zeit nimmt, wenn er ihr im Stiegenhaus begegnet. In einer Hand trägt sie zwei große Plastiktaschen, mit der anderen hält und zieht sie ihren widerstrebenden, quengelnden Sohn mit sich. Noch nie hat er die beiden lachen gesehen, die Mutter kennt er nur als böse schimpfende Frau, der Kleine weint und schreit fast immer. Er mag die beiden nicht. Hier bitte weiterlesen »

 

Innsbrucker GESPRÄCHSOASE plant neue Trägerschaft

Anlässlich eines “Gipfeltreffens” in der Gesprächsoase, wurden am 13. Spetember Überlegungen für eine neue und erweiterte Trägerschaft getroffen.

v.l.: Rektor P. Turek, Abt Schreier, A. Lang, Provinzial P. Voith, Propst Huber, BV Steidl

 

Seit Jänner 2001 besteht die Gesprächsoase, das Gesprächs- und Beratungszentrum im Innsbrucker Redemptoristenkolleg. Träger dieser Einrichtung im Rahmen der “Offenen Tür” sind die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen, die Frauen- und Männerorden Tirols, sowie de Stadtkirche (Dekanat) Innsbruck. Bis vor zwei Jahren waren immer die Rektoren des Kollegs auch Leiter der Gesprächsoase. Dann übernahm Frau Mag. Angelika Lang, eine ausgebildete Therapeutin und Beraterin, die Leitung der Oase. Insgesamt arbeiten über 15 Frauen und Männer, vor allem aus den verschiedenen Ordensgemeinschaften, als ehrenamtliche SeeslsorgerInnen in der Oase mit.

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Gesprächsoase (Innsbruck) und Gesprächsinsel (Wien) öffnen wieder ihre Tore

Die von den Redemptoristen mit anderen Orden initiierten und getragenen Gesprächseinrichtungen in Wien und Innsbruck öffneten am 1. September wieder ihre Tore.

Die “Gesprächsoase” (Innsbruck) besteht seit Jänner 2001 und ist zu einer wichtigen Adresse des Gesprächs, er Beratung und Beichte für den Zentralraum Innsbruck geworden. Weit über 11.000 Menschen haben in diesen Jahren die Gesprächsoase besucht. Seit einem Jahr leitet Frau Angelika Lang die Einrichtung im Redemptoristenkolleg Innsbruck.

Die “Gesprächsinsel” (Wien) besteht seit Dezember 2008. Derzeit arbeiten drei teilangestellte Seelsorgerinnen und 35 Seelsorger und Seelsorgerinnen aus verschiedensten Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten an dieser zentralen pastoralen Einrichtung im Herzen Wiens mit. Provinzial P. Lorenz Voith CSsR ist Projektleiter der Gesprächsinsel. Hier bitte weiterlesen »

 

Danke, Gott, für das Wunder, das ich bin (Psalm 139)

Dieser Psalm eignet sich nicht nur für eine Geburtstagsfeier, er sollte Grund, Tenor der Haltung uns selbst gegenüber sein. Sich selbst wertzuschätzen ist Voraussetzung dafür, sich als wertgeschätzt von anderen empfinden zu können, ja, Wertschätzung und Anerkennung von anderen auch dankbar annehmen zu können. Der Mangel an Wertschätzung uns selbst gegenüber macht uns empfindlich und unfähig, Kritik als Interesse und Wertschätzung erfahren zu können, als aufbauend und Hilfe zum Wachsen und Reifen. Wenn wir uns selber schätzen, können wir zugeben, dass wir Fehler machen. Es beweist ja nur, dass wir inzwischen klüger geworden sind. Wer sich selber aber nicht wertschätzen kann, braucht um überleben zu können eine Fassade – und die ist sehr störanfällig. Hier bitte weiterlesen »

 

Gesprächsoase: seit 10 Jahren ein Ort zum Reden und eine geistige Kraftquelle für Viele

10_jahre_40 Feierlich und würdig, vor allem aber herzlich und fröhlich wurde am 1. Februar 2011 der 10. Geburtstag der Gesprächsoase (GO) bei uns in Innsbruck begangen. Dank einer gut durchdachten und gefühlvollen Vorbereitung durch das Leitungsteam sowie eines sehr guten Zusammenwirkens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GO wurde eine schöne – in drei Akte aufgeteilte – Feier veranstaltet.

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Bildergalerie – 10 Jahre Gesprächsoase

Danke an www.stift-wilten.at für die Fotos!

 

Die Gesprächsoase feiert 10 Jahre Bestehen

„Wenn man mir nicht zuhört, dann ist das so, als ob ich nicht da bin.“ sagte ein siebenjähriges Mädchen. Beschreibt diese Aussage eines Kindes nicht genau das, was viele von uns Erwachsenen in unserem Alltag manchmal empfinden? Hört man uns nicht zu, fühlen wir uns nicht beachtet, ja nicht wertgeschätzt! Wir haben dann keine Gelegenheit, uns auszusprechen, unser Anliegen jemandem mitzuteilen, es mit jemandem anzuschauen und zu besprechen. Hier bitte weiterlesen »

 

Das Wunder der Nacht

Das Jahr neigt sich dem Ende. Wir warten auf den Winter.
Es ist dunkel, trüb, kalt, unfreundlich, der Geruch des Todes liegt in der Luft.
Braunes, feuchtes verrottendes Laub bedeckt den Boden. Die Natur zieht ihre Lebenssäfte zurück, bereitet sich vor auf ein Ausruhen, ein Kräftesammeln.
Viele Vögel sind fort geflogen, viele Tiere haben sich ein weiches Lager gerichtet, einen Speckvorrat angefressen, um den Winter zu verschlafen.
Die Menschen halten sich mehr im Haus auf, manche genießen es, am Ofen zu sitzen, beschaulich zu leben, zu lesen, etwas mehr Zeit für sich zu haben, viele jedoch leiden darunter. Hier bitte weiterlesen »