Mit uns können Sie reden ...

... über's Leben mit Höhen und Tiefen

... über die Fragen nach den Ängsten und Grenzen und Hoffnungen

... über die Fragen nach Gott und dem Glauben

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Aktuelles

„Ein Stück des Weges mitgehen“

als freiwillige Mitarbeiterin in der Gesprächs Oase

Nach meiner Pensionierung wurde ich vor gut einem Jahr gefragt, ob ich in der Gesprächsoase mitarbeiten möchte. Ich hatte meine Zweifel, ob ich es schaffe, ob ich genügend Wissen mitbringe, um die Menschen gut begleiten zu können.
Nach einer Zeit des Einarbeitens bemerkte ich, wie viel Freude ich dabei erlebe, wenn ich mit den beruflichen Erfahrungswerten (in der Familien – Seniorenarbeit, Altenseelsorge) mit Einfühlungsvermögen und aktivem Zuhören Menschen begegnen darf. Nach meiner langjährigen hauptamtlichen Tätigkeit in der Caritas der Diözese Innsbruck darf ich diese Freude als freiwillige Mitarbeiterin neu kennen und leben lernen. Hier bitte weiterlesen »

 

„Warum bin ich hier“

Gedanken einer Gesprächsbegleiterin

 Manches Mal, wenn ich so wartend an meinem Tisch in der Gesprächsoase sitze, überlege ich, warum ich eigentlich hier bin. Ich warte, bin da für Menschen, die allein sind, die in einer Krise oder einer seelischen Not stecken, die „aufgefangen“ werden wollen, die Halt auf dem Boden der Realität suchen.
Nach eigener psychischen Krise (Burnout, Depression) erkannte ich die Notwendigkeit einer therapeutischen Gesprächsbegleitung, was mich dann auch bewogen hat, die Ausbildung zur Lebensberaterin zu absolvieren. Hier bitte weiterlesen »

 

Veränderungen im Kernteam

Kürzlich gab es ein Treffen der MitarbeiterInnen der Gesprächsoase.
Im Rahmen dieser Zusammenkunft wurde Marlies Jenewein zur neuen Stellvertreterin unserer Leiterin Angelika Lang ernannt.

 

Rückblick auf das Jahr 2011

Das Jahr 2011, das ja auch als das „Jahr der Freiwilligen“ begangen wurde, war für die Gesprächsoase und ihre MitarbeiterInnen ein bedeutsames Jahr. Es begann schon gleich mit dem 10-jährigen „Geburtstag“ der Gesprächsoase, der auch gebührlich gefeiert wurde. Hier bitte weiterlesen »

 

Bevor er da ist

Wenn du auf Gott wartest
bist du
wie die Stille vor einem Lied.

Wenn du auf Gott wartest
bist du
wie die Nacht vor Sonnenaufgang.

Wenn du auf Gott wartest
hast du schon
sein Lächeln in den Augen Hier bitte weiterlesen »

 

Ein Engel zur Seite!

In den Zeiten des frühen Dunkelwerdens, das schon im September spürbar wird, und im Oktober, aber noch mehr im November sich verdichtet, lieben es die Menschen, näher zusammen zu rücken. Die Dunkelheit verkörpert für die meisten Menschen Ungewisses , nicht Greifbares, mitunter Unheimliches. Man neigt eher zu Einsamkeitsgefühlen und auch gern zur Ängstlichkeit.

Gerade in diesen Monaten spielen die Engel eine große Rolle. Schon der September wird im Volksmund „Schutzengelmonat“ genannt. Die Kirche hat dem auch Rechnung getragen, indem sie bei der letzten Kalenderreform die Verehrung der drei höchsten Engel gemeinsam in einem Fest am 29. September, dem alten Michaelstag,zusammengefasst hat. Hier bitte weiterlesen »

 

Die Nachbarin

Allein steht der alte Mann am Fenster und schaut in den trüben Dezembernachmittag. Seit seine Frau tot ist, weiß er nichts mehr anzufangen. Kinder und Enkel waren ihnen keine beschert. Riesengroß steht die Einsamkeit mit ihm im Zimmer. Aber fremde Leute mag er nicht.

Draußen hat es ganz leise und fein zu schneien begonnen. Auf der Straße hasten die Menschen mit Paketen beladen heimwärts. Im Gewühl erkennt er die immer nervöse und gehetzte Nachbarin, die sich nicht einmal zu einem Gruß Zeit nimmt, wenn er ihr im Stiegenhaus begegnet. In einer Hand trägt sie zwei große Plastiktaschen, mit der anderen hält und zieht sie ihren widerstrebenden, quengelnden Sohn mit sich. Noch nie hat er die beiden lachen gesehen, die Mutter kennt er nur als böse schimpfende Frau, der Kleine weint und schreit fast immer. Er mag die beiden nicht. Hier bitte weiterlesen »

 

Innsbrucker GESPRÄCHSOASE plant neue Trägerschaft

Anlässlich eines “Gipfeltreffens” in der Gesprächsoase, wurden am 13. Spetember Überlegungen für eine neue und erweiterte Trägerschaft getroffen.

v.l.: Rektor P. Turek, Abt Schreier, A. Lang, Provinzial P. Voith, Propst Huber, BV Steidl

 

Seit Jänner 2001 besteht die Gesprächsoase, das Gesprächs- und Beratungszentrum im Innsbrucker Redemptoristenkolleg. Träger dieser Einrichtung im Rahmen der “Offenen Tür” sind die Ordensgemeinschaft der Redemptoristen, die Frauen- und Männerorden Tirols, sowie de Stadtkirche (Dekanat) Innsbruck. Bis vor zwei Jahren waren immer die Rektoren des Kollegs auch Leiter der Gesprächsoase. Dann übernahm Frau Mag. Angelika Lang, eine ausgebildete Therapeutin und Beraterin, die Leitung der Oase. Insgesamt arbeiten über 15 Frauen und Männer, vor allem aus den verschiedenen Ordensgemeinschaften, als ehrenamtliche SeeslsorgerInnen in der Oase mit.

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Gesprächsoase (Innsbruck) und Gesprächsinsel (Wien) öffnen wieder ihre Tore

Die von den Redemptoristen mit anderen Orden initiierten und getragenen Gesprächseinrichtungen in Wien und Innsbruck öffneten am 1. September wieder ihre Tore.

Die “Gesprächsoase” (Innsbruck) besteht seit Jänner 2001 und ist zu einer wichtigen Adresse des Gesprächs, er Beratung und Beichte für den Zentralraum Innsbruck geworden. Weit über 11.000 Menschen haben in diesen Jahren die Gesprächsoase besucht. Seit einem Jahr leitet Frau Angelika Lang die Einrichtung im Redemptoristenkolleg Innsbruck.

Die “Gesprächsinsel” (Wien) besteht seit Dezember 2008. Derzeit arbeiten drei teilangestellte Seelsorgerinnen und 35 Seelsorger und Seelsorgerinnen aus verschiedensten Ordensgemeinschaften und Säkularinstituten an dieser zentralen pastoralen Einrichtung im Herzen Wiens mit. Provinzial P. Lorenz Voith CSsR ist Projektleiter der Gesprächsinsel. Hier bitte weiterlesen »

 

Danke, Gott, für das Wunder, das ich bin (Psalm 139)

Dieser Psalm eignet sich nicht nur für eine Geburtstagsfeier, er sollte Grund, Tenor der Haltung uns selbst gegenüber sein. Sich selbst wertzuschätzen ist Voraussetzung dafür, sich als wertgeschätzt von anderen empfinden zu können, ja, Wertschätzung und Anerkennung von anderen auch dankbar annehmen zu können. Der Mangel an Wertschätzung uns selbst gegenüber macht uns empfindlich und unfähig, Kritik als Interesse und Wertschätzung erfahren zu können, als aufbauend und Hilfe zum Wachsen und Reifen. Wenn wir uns selber schätzen, können wir zugeben, dass wir Fehler machen. Es beweist ja nur, dass wir inzwischen klüger geworden sind. Wer sich selber aber nicht wertschätzen kann, braucht um überleben zu können eine Fassade – und die ist sehr störanfällig. Hier bitte weiterlesen »